How bad do you want it??

Can you live your dreams and achieve more than you could ever think?

I’ve just read Ronda Rouseys book ‚ My fight your fight‘. This one is truly inspiring. I’ve always asked myself if you can achieve anything if you just want it. Ronda talks in her book about that she always wants it more than her opponent, that she always destroyed them because she wants it more, that she dominates that much in her fights. I’ve always lived up to ‚hard work beats talent if talent doesn’t work‘.

In kickboxing you can achieve a great deal if you don’t have unlimited talent but if you are prepared to put in all the work, of you are willing to go the extra mile, of you work harder than anyone around you. If you truly want it anything is possible. I’m following other fighters pursuing their dreams, athletes going that extra mile. There are crazy people out there traveling around the world without money, going by bike, staying outdoors in remote place under unlivable conditions. They get told that things are not possible, that chasing those dreams is simply a waste. I follow Misty Copeland a afroamerican ballet dancer who made it in to the New York Dance Company (I think), she started out ballet rather late and not only is she black, but she also got told that her body isn’t made for dancing. She now inspires millions of virus around the globe with her work and her progress. So, is anything really possible.

I always ask myself how much I am prepared to put in, how far I would go for success.

I tend to struggle to train on a regular basis during high season at work. This to be said, Im working seasonal work in a high wire ropes course action forest which is a 7 days a week job, and though some weeks can be quiet, but I still hardly manage to get to training. During that time it is really hard for me to kind of take that time off training, or make it to train as much as I can. I struggle with the amount of training I do and therefore I feel lazy, like fucking crazy lazy, I question myself why Im not putting in all the work needed though Im working every day 9-10 hrs a day. Im questioning myself why I can’t fight with hardly any sparring, why I can’t get someone to do partner work with me on a regular basis.

I ask myself whether I’m not dedicated enough.

So, how much work are you willing to put in, how far will you go, what are you willing to give up?

I studied and I put in a lot of money in my studies, I discovered training and fighting while doing my Masters. My goal has always been to do my Masters and then find a job I like, not necessarily staying in Germany (why would I??)

But as life goes I inherited a house with a huge garden from my grandma, I’m feeling responsible to my family to stay and support them. But at the same time I want everything, I always thought I could somehow juggle everything. Taking on that house was a decision. I dont know whether this has been a wise and good decision and I certainly don’t know whether it is going to limit my fighting on a long run.

I might have said yes to that house because I don’t know how far fighting could bring me, and also knowing that it is really really hard to support yourself as a female fighter. But maybe I just have to grow more confident and just live that dream?

So, is this a question of dedication? This is an interesting topic to think about and something I really ask myself every day.

——————————————————————————————————————————

Deutsche Version

Nachdem es doch die ein oder andere Beschwerden gab hinsichtlich meiner Grammatik versuche ich das ganze nun etwas freier zu gestalten 🙂

Ich habe kürzlich erst Ronda Rouseys Buch (‚My fight your fight‘) gelesen. Wirklich inspirierend. Dann frage ich mich ob man wirklich alles schaffen kann was man gerne möchte. In dem Buch redet Ronda immer darüber das sie alles etwas mehr möchte als ihre Gegnerin. Sie möchte so sehr dominieren in ihren Kämpfen das ihre Gegnerinnen nicht einmal mehr auf den Gedanken kommen jemals wieder mit ihr in den Ring zu steigen.

Ich habe immer nach der Aussage gelebt ‚Harte Arbeit besiegt Talent, wenn Talent nicht hart arbeitet‘

Im Kickboxen kann man relativ viel erreichen insofern man bereit ist dafür zu kämpfen, über seine eigenen Grenzen zu gehen, insofern man bereit ist die komplette harte Arbeit reinzustecken. Ich habe immer geglaubt das wirklich ales machbar ist wenn man bereit ist sehr weit dafür zu gehen. Ich folge einigen Athleten per Facebook und Blogs, Sportlern die das unmögliche möglich machen, Abenteurern die um die Welt segeln, rad fahren oder unter unwirtlichen Umständen draussen leben. Ich folge jenen denen gesagt wurde das sie es nicht schaffen können. Unter anderem folge ich auch Misty Copeland, einer afroamerikanischen Balletttänzerin die es in die New York Dance Academy geschafft hat. Sie hat recht spät mit Ballett angefangen und nicht nur das sie schwarz ist, ihr wurde auch gesagt das ihr Körper nicht zum tanzen geschaffen ist. Mittlerweile inspiriert sie Millionen auf der ganzen Welt. Alles ist möglich.

Ich frage mich immer wieder ob ich wirklich genug Motivation in mein Training rein stecke.

Ich habe Probleme damit regelmäßig zu trainieren, da die Saison im Kletterwald wieder angefangen hat. Eine saisonale Arbeit, was wiederum heisst das man im Sommer praktisch keine Zeit hat. 7 Tage Woche und lange Tage, und auch wenn es Streckenweise sehr ruhig sein kann im Wald heißt es dennoch vor Ort und anwesend sein. Darum schaffe ich seltenst die normalen Trainingszeiten, das macht mir schwer zu schaffen, ich frage mich warum ich nicht kämpfen kann mit weniger sparring oder weniger reguläre Partnerarbeit.

Ich frage mich dennoch ob ich genug reinstecke, ob ich engagiert genug bin.

Wieviel Arbeit will und kann man also reinstecken, wie weit kann man gehen, was kann man alles aufgeben?

Ich habe studiert weil ich unbedingt mein Masterstudium machen wollte, ich habe aber erst während meines Masterstudiums das Training für mich entdeckt. Mein Ziel war immer meinen Master zu machen und dann einen passenden Job zu suchen, der nicht zwangsweise in Deutschland sein sollte.

Nun habe ich allerings Haus, Garten, eine ehemalige Gärtnerei und Bungalow von Oma und Mama geerbt. Was macht man also mit dem Land und Besitz das seit einiger Zeit in Familienbesitz ist? Ich wollte das Haus übernehmen, das war zumindest die bessere Alternative. Ob dies eine wirklich so gute Idee war kann ich noch nicht sagen, auch nicht ob dies mein kämpfen zu sehr beeinträchtigt.

Vielleicht habe ich das Haus übernommen weil ich weiß das mein Talent als Kämpfer nicht ausreichen kann um mich selbst zu finanzieren. Vielleicht muss ich allerdings einfach auch nur noch selbstbewusster werden und an mcih selbst glauben.

Ist dies eine Frage der Motivation, des Einsatzes und der Hingabe?

Advertisements

Ein Kommentar

  1. Darina Goldin (@DarinaGoldin) · September 14, 2015

    It’s easy to be hungry when there’s nothing to eat – wenn du keine Alternativen hast, als zu kämpfen, oder dich der rest deine Lebens nicht erfüllt, ist es leicht, sich aufs Training zu konzentrieren und mit allen Mitteln Zeit und Ort dafür zu schaffen. Sobald du aber mehr im Leben hast – einen tollen Job, eine Partnerschaft, die nicht mit deinem Trainer ist, ein Kind – wird es plötzlich extrem viel schwerer, sich zu motivieren. Dann trennen sich die wahrlich besessenen von denen, die es einfach für eine Weile ausprobiert haben. Es ist natürlich auch ein Kreislauf, insofern, dass wenn du alles dem Sport opferst, du auch eher nicht nen tollen Job haben wirst und nicht wirklich dazu kommst, einen Mann außerhalb des Trainings kennenzulernen 🙂

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s