Sachsen Trail- Trailrunning im Erzgebirge

Mittlerweile ist es vorbei, gefühlt fast schon verjährt, zumindest weit entfernt. Das einzige was übrig geblieben ist ist ein wenig Muskelkater. Gut ich habe ja auch nach kurzer Pause direkt wieder mit dem Training begonnen.

Ich bin kein Läufer, beim besten Willen nicht, wenn wir im Training laufen gehen, dann eine halbe Stunde, eine ganze Stunde  oder auch mal 1 1/2 Stunden, aber keine 5 Stunden- am Stück- mit 950 Höhenmetern. Das ist genau das was ich am vergangenen Wochenende getan habe- Stundenlang durch die natur zu rennen um am Ende total erledigt zu sein.

Ich war dabei- beim Sachsentrail im Erzgebirge. Entschieden habe ich mich für den Half Trail- 34,4km, 940 Höhenmeter. Der Quarter Trail wäre zu einfach gewesen, ich wollte eine Herausforderung haben. Halbmarathon die Straßen entlang ist zu langweilig, Marathon ist zu lange und noch mehr Asphalt laufen. Der Ultratrail wäre gleich etwas zuviel gewesen, schließlich war ich noch nie in meinem Leben eine so lange Distanz unterwegs, 30 km wander, mit Marschgepäck- na klar, aber laufen??

Die Vorbereitung war schon gebeutelt. Im Frühjahr stand ich noch so richtig im Saft, ich war fit wie ein Turnschuh, hatte ein paar Kämpfe anstehen, und dann kam sie- die Erkältung. Schleichend, nur mit einem Husten hat’s angefangen. Erst habe ich weiter trainiert, der Husten ging nicht weg, die Lunge hat weh getan, allgemeine Schlappheit. Training lockerer gestalten, der Husten blieb. Ersten Kampf abgesagt, gehofft das es besser wird, 2 Wochen sind mittlerweilsee vergangen, den zweiten Kampf abgesagt, 3 Wochen Erkältung. 4 Wochen Erkältung, auf zum Arzt, 1 Woche Antiobitika Bombe und kein Training, alle weiteren Kämpfe bis Mai abgesagt. Herber Rückschlag. Unfit, Fett, kein Training.

Dann irgendwann nach über 8 Wochen Erkältung endlich Besserung in Sicht (nachdem ich die mittlerweile 2. Erkältung fast überstanden hatte). Mittlerweile ist es fast Juni und ich fange langsam wieder an mit Training, und die ersten 2 Wochen habe ich mir fast die Lunge aus dem Leib gehustet beim laufen, also wirklich LANGSAM!

Dann kam der Urlaub- 2 Wochen Norwegen, tolle Sache, viel wandern, sehr viel Höhenmeter, viele schmerzende Oberschenkel und allgemeines Kaputtsein, aber auch eine Art des Trainings.

Nach dem Urlaub standen noch 3 Wochen Training an- laufen, laufen, laufen, laufen bis es hieß auf zu den 34,4 km!

 
Gleich noch ne Freundin eingepackt, die sich an die 9km Runde gewagt hat. Ich war nervös ob ich es schaffen kann, immerhin sind 34,4 km schon eine Hausnummer. Zum Briefing regnete es, aber nicht schlimm, besser als zu heiß, und wir können ja dem Wetter strotzen!

Im Pulk hinten angestellt an der Startlinie, Countdown und los. Bergauf, viel zu lange Berhauf. Irgendwie dachte ich das es am Anfang lange Bergab geht? Hmm, komisch, und da kam Sie schon die erste Haarnadelkurve auf die Mountainbike Trails des Rabenberges, schön ein Fuß vor der anderen setzen, kaputte Außenbänder etwas schonen und kein Umknicken riskieren und da stach mich schon etwas. Gebrannt hat’s, sogar sehr. Ich weiß nicht was es war, gesehen hatte ich nichts. Nur nervig war es, aber bis zum 1. Verpflegungspunkt im Tal hatte sich das auch schon wieder gegeben.

Und ab da ging es auch schon stetig Bergauf, das Feld hatte sich mittlerweile gelichtet, vor mir ein paar Läufer, hinter mir ein paar Läufer und ich trabte mein Tempo vor mich hin. Zwischendurch habe ich mich anderen Läufern angeschlossen, musste diese aber irgendwann von dannen ziehen lassen! Auf und ab ging es über Mountainbike Trails, Wanderwege, über Stock und Stein, Wurzeln, viel Matsch und Wiese. Ich kam mir vor wie in unserem Urlaub in Norwegen- viel steiniges und wurzeliges Gelände und viele Steine und Wurzeln. Aber hach wie schön war es doch, der Ausblick, die Natur, das Erzgebirge! Landschaftlich ein Traum, ständig veränderten sich die Wege, mal ging es steil Bergauf, mal Steil Bergab.

Am Grenzweg angekommen konnte ich mich erinnern, dass im Briefing gesagt wurde das dort lange keine Markierung käme, man sich aber auch nicht verlaufen konnte. Der Weg war gerade schmal genug um 1 Fuß reinzusetzen, also laufen konnte ich dort nicht, vielleicht schnell gehen 😀

Irgendwann führte der Weg durch einen Bach, oder alternativ über das Gerüst einer ehemaligen Brücke. War das cool, gleich noch die Kletterkünste einbauen! Und weiter gibg es  von einem Verpflegungspunkt zum anderen, weiter durch Wald, die Hänge im Gehen nehmend. Ab km 20 habe ich begonnen meine Beine zu spüren, ab km 25 taten meine Kniee weh, aber immer schön Zähne zusammen beißen und weiter.

Irgendwann in der Drehe war es dann soweit, mich hat’s lang gelegt. Schön mit dem Knie auf die Steine, Hilfsbereite Läufer waren gleich zur Stelle. Dankeschön!

„Wir Läufer gehören ja zusammen“

Bis auf ein Loch in der Hose und Schürfwunden ist ja nichts passiert.

 
Zwischendurch immer mal wieder ein Schwätzchen halten mit anderen Läufern, sehr interessante Stories die jeder hat, und natürlich dreht sich immer alles ums Laufen.

Bis zu diesem Zeitpunkt, und sicherlich auch nicht jetzt unbedingt könnte 

Ich sagen dass ich ein Läufer bin, wir laufen im Training, Land und kurze Distanzen, mit Gewichten, Berge hoch und runter, Sprints…. Aber ein Läufer?? Nein das bin ich nicht!

Und doch habe ich mich gut gefühlt, ein Teil der Gemeinschaft.

Die letzten 10km gingen dann wieder vorwärts, ein Bein vor dem anderen, weiter die Trails auf und ab. Irgendwann beim letzten Verpflegungspunkt würde mir mitgeteilt dass es ab jetzt nur noch bergauf geht. Oh je, wirklich? Nagut da ich laufender Weise genauso schnell bin wie im schnellen gehen die Berge hoch. Immer hoch, diese Berge die man läuft und läuft und läuft und nicht ankommt.

Weiter diesen Todes Berg hoch. Irgendwann finden die Trails um den Park wieder an und vorbei am Kletterwald. Yeah Kletterwald! Im vorbei gehen gleich besichtigt, sieht gut aus, muss ich bald mal vorbei schauen!

Dann die ersten Menschen am wegesrand ’noch 400m woahhh!!! Gleich da, ich hätte heulen können, ich sagte doch, ich bin kein Läufer. Und dann irgendwann, die Ziellinie in Sicht!!!!

Dir letzten Meter und geschafft!

Im Regen. Und dann erstmal ein alkoholfreies Bier, poserfotos und heiß duschen. Aber alles ganz langsam 😛

Ein schöner Trail, wunderbare Wege und wirklich sehr anstrengend!

Alles in allem bin ich stolz dass ich angekommen bin, trotz der Hürden in derVorbereitung, aber Ziel ist Ziel!
Und ich komme wieder 🙂

How bad do you want it, Part 2

The last time I updated this blog is a little while ago. I wrote about how bad do you want it?

I must admit I had a very bad low in that time. you train constantly but you gain nothing from it. It kind of leaves you quite burned out. I didn’t stop training because I wanted to, but the summer season jumped in and I had no other choice but to concentrate on working. I had to put down a fight, I got sick, couldn’t continue the training I wanted, was out for about 2 weeks and than the season started with heavy ice and snowfall and we had to work outside. That left me drained as it was and by the time my body adjusted the fight was coming too close for me to keep up an and train enough. There was even more coming to play.

However, I always question how much you have to put in to actually be the best. What happens if you don’t have the resources to afford  the training you would need? More importantly, if you have no family, no relationship, no commitments, its easy to give all of yourself into the sport, give it all of your time, make friends at the gym and evolve your life around it. It is actually easy to train hard if you are surrounded by good hard training people, is doesn’t make you feel bad, sure you skill level may not be anywhere close, but it is much easier. So what happens if you start having a real life around it?

I changed my job about half a year ago and with it I changed gym too. I couldn’t afford travelling 40 Km one way to train. do this 4-5 times a week and it left me completely broken.

So it was either finding a sponsor who pays for my travel expenses or making other things new.

I decided for the latter. The new job comes with new work commitments and it isn’t always easy to train, cook, sleep, keep up a relationship and working at least 9 hrs a day.

So, how bad do you want it? Having a good life around, like a healthy relationship, work and friends makes you lazy to train, skipping one or two classes, finding excuses, not getting out of bed, working too late.

The question you have to pose yourself is whether you really want to stay that average? Do you want to go home after work, sit on that couch, wait for your partner to come home, cook and sleep on during weekends? Do you want a career and good money?

I asked myself more than once if this wouldn’t be really nice, being average. But than I almost instantly answer myself I don’t want to be average. Id rather be always the stranger who does things differently than the ones around me. And I don’t mind. Ive always been different and I love it.

It is hard over here to get the training in, you need to be in different clubs and the level of technique is not that good, I don’t get the fights I want, nor the sparring partners I would need. But I know I can still do it.

Plus I have an amazing man by my side, who has already been in my corner with me, who doesn’t mind me being tired from training, who trains himself and who always puts me back together. I surely couldn’t keep up a relationship with any other man.

 

So, that’s all I can say. It isn’t easy, but nothing is. I try giving it my all and I hope I can still get some decent fights in!!

How bad do you want it??

Can you live your dreams and achieve more than you could ever think?

I’ve just read Ronda Rouseys book ‚ My fight your fight‘. This one is truly inspiring. I’ve always asked myself if you can achieve anything if you just want it. Ronda talks in her book about that she always wants it more than her opponent, that she always destroyed them because she wants it more, that she dominates that much in her fights. I’ve always lived up to ‚hard work beats talent if talent doesn’t work‘.

In kickboxing you can achieve a great deal if you don’t have unlimited talent but if you are prepared to put in all the work, of you are willing to go the extra mile, of you work harder than anyone around you. If you truly want it anything is possible. I’m following other fighters pursuing their dreams, athletes going that extra mile. There are crazy people out there traveling around the world without money, going by bike, staying outdoors in remote place under unlivable conditions. They get told that things are not possible, that chasing those dreams is simply a waste. I follow Misty Copeland a afroamerican ballet dancer who made it in to the New York Dance Company (I think), she started out ballet rather late and not only is she black, but she also got told that her body isn’t made for dancing. She now inspires millions of virus around the globe with her work and her progress. So, is anything really possible.

I always ask myself how much I am prepared to put in, how far I would go for success.

I tend to struggle to train on a regular basis during high season at work. This to be said, Im working seasonal work in a high wire ropes course action forest which is a 7 days a week job, and though some weeks can be quiet, but I still hardly manage to get to training. During that time it is really hard for me to kind of take that time off training, or make it to train as much as I can. I struggle with the amount of training I do and therefore I feel lazy, like fucking crazy lazy, I question myself why Im not putting in all the work needed though Im working every day 9-10 hrs a day. Im questioning myself why I can’t fight with hardly any sparring, why I can’t get someone to do partner work with me on a regular basis.

I ask myself whether I’m not dedicated enough.

So, how much work are you willing to put in, how far will you go, what are you willing to give up?

I studied and I put in a lot of money in my studies, I discovered training and fighting while doing my Masters. My goal has always been to do my Masters and then find a job I like, not necessarily staying in Germany (why would I??)

But as life goes I inherited a house with a huge garden from my grandma, I’m feeling responsible to my family to stay and support them. But at the same time I want everything, I always thought I could somehow juggle everything. Taking on that house was a decision. I dont know whether this has been a wise and good decision and I certainly don’t know whether it is going to limit my fighting on a long run.

I might have said yes to that house because I don’t know how far fighting could bring me, and also knowing that it is really really hard to support yourself as a female fighter. But maybe I just have to grow more confident and just live that dream?

So, is this a question of dedication? This is an interesting topic to think about and something I really ask myself every day.

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Deutsche Version

Nachdem es doch die ein oder andere Beschwerden gab hinsichtlich meiner Grammatik versuche ich das ganze nun etwas freier zu gestalten 🙂

Ich habe kürzlich erst Ronda Rouseys Buch (‚My fight your fight‘) gelesen. Wirklich inspirierend. Dann frage ich mich ob man wirklich alles schaffen kann was man gerne möchte. In dem Buch redet Ronda immer darüber das sie alles etwas mehr möchte als ihre Gegnerin. Sie möchte so sehr dominieren in ihren Kämpfen das ihre Gegnerinnen nicht einmal mehr auf den Gedanken kommen jemals wieder mit ihr in den Ring zu steigen.

Ich habe immer nach der Aussage gelebt ‚Harte Arbeit besiegt Talent, wenn Talent nicht hart arbeitet‘

Im Kickboxen kann man relativ viel erreichen insofern man bereit ist dafür zu kämpfen, über seine eigenen Grenzen zu gehen, insofern man bereit ist die komplette harte Arbeit reinzustecken. Ich habe immer geglaubt das wirklich ales machbar ist wenn man bereit ist sehr weit dafür zu gehen. Ich folge einigen Athleten per Facebook und Blogs, Sportlern die das unmögliche möglich machen, Abenteurern die um die Welt segeln, rad fahren oder unter unwirtlichen Umständen draussen leben. Ich folge jenen denen gesagt wurde das sie es nicht schaffen können. Unter anderem folge ich auch Misty Copeland, einer afroamerikanischen Balletttänzerin die es in die New York Dance Academy geschafft hat. Sie hat recht spät mit Ballett angefangen und nicht nur das sie schwarz ist, ihr wurde auch gesagt das ihr Körper nicht zum tanzen geschaffen ist. Mittlerweile inspiriert sie Millionen auf der ganzen Welt. Alles ist möglich.

Ich frage mich immer wieder ob ich wirklich genug Motivation in mein Training rein stecke.

Ich habe Probleme damit regelmäßig zu trainieren, da die Saison im Kletterwald wieder angefangen hat. Eine saisonale Arbeit, was wiederum heisst das man im Sommer praktisch keine Zeit hat. 7 Tage Woche und lange Tage, und auch wenn es Streckenweise sehr ruhig sein kann im Wald heißt es dennoch vor Ort und anwesend sein. Darum schaffe ich seltenst die normalen Trainingszeiten, das macht mir schwer zu schaffen, ich frage mich warum ich nicht kämpfen kann mit weniger sparring oder weniger reguläre Partnerarbeit.

Ich frage mich dennoch ob ich genug reinstecke, ob ich engagiert genug bin.

Wieviel Arbeit will und kann man also reinstecken, wie weit kann man gehen, was kann man alles aufgeben?

Ich habe studiert weil ich unbedingt mein Masterstudium machen wollte, ich habe aber erst während meines Masterstudiums das Training für mich entdeckt. Mein Ziel war immer meinen Master zu machen und dann einen passenden Job zu suchen, der nicht zwangsweise in Deutschland sein sollte.

Nun habe ich allerings Haus, Garten, eine ehemalige Gärtnerei und Bungalow von Oma und Mama geerbt. Was macht man also mit dem Land und Besitz das seit einiger Zeit in Familienbesitz ist? Ich wollte das Haus übernehmen, das war zumindest die bessere Alternative. Ob dies eine wirklich so gute Idee war kann ich noch nicht sagen, auch nicht ob dies mein kämpfen zu sehr beeinträchtigt.

Vielleicht habe ich das Haus übernommen weil ich weiß das mein Talent als Kämpfer nicht ausreichen kann um mich selbst zu finanzieren. Vielleicht muss ich allerdings einfach auch nur noch selbstbewusster werden und an mcih selbst glauben.

Ist dies eine Frage der Motivation, des Einsatzes und der Hingabe?

The journey- from the very beginning/ Eine Reise durch die Vergangenheit – Part 2

This is me at Storm Gym. I finished where it all began, where I felt I belonged to. I have seen a few people leaving the gym again, pureley because the style Amir teaches might not be for them. That’s all right, not every coach is meant for everyone. Just as you don’t get along with every person you cross path with. All natural and nothing to worry about. Amir always wants people to turn up to the class and train, don’t just come and then not train, than you might just join a fitness gym instead. I always liked the style Amir teaches, it’s this almost military like yelling at you style which some people can handle and some simply cannot. When I was little and I first started horse riding I was used to old fashioned German coaches. This meant if your prepare your horse for the lesson and you brush it you had to have 20 marks on the ground next to you in where you shamed off the dirt in the brush. No matter how clean the horse was. If you felt down there was no asking whether you are brave enough to climb back up, you just had to,no matter how afraid you were. Lessons started to strict rules as in where and how to get on, who is leading the tête or how you are dressed. You don’t question. I like such a style much more than the nowadays more relaxxed way of teaching. Since this obedience has been planted in me since my childhood I must have liked what Amir does. Moreover its not only his wisdom which flows into the gym, but also the variety of coaches you get. Every coach has a different focus and spots different things. How lucky can you possibly be to be able to train with so many different insights within every single session? Even further,most students are happy to share their knowledge. You are paired with all sorts of different people with again different backgrounds, most coming from different gyms and therefore again seeing different stuff. If you start asking they will certainly start answering! I stopped my last post on how afraid I still was with every single session. By the time I started joining the Wednesdays sparring sessions I almost shit my pants every single time. I never knew whether I would get hurt or I didn’t. Luckily literally everyone always went really gentle with me. I was constantly bruised, my shins were always more black and blue than normal skin colour. I always adored all those who are somehow have this natural ‚I want to fight‘ thinking, who are not as afraid as I am, or those who have been training for a long time and kind of have been growing into it. I don’t have any of this. I am slow, my body reacts slow, I lack the talent to actually be really good, I am not training for a long time. The only things I have is my will and dedication. But as the saying goes ‚Hard work beats talent if talent doesn’t work‘ I always loved the fact in training to push yourself beyond your own limits. Somehow the coaches make you push yourself without you feeling it. You develop and you don’t realise. Basically every session is improvement, but its always pushing. Whether it is technical skills or physical. I still didn’t really think of fighting. Why would I? Everyone is really really really good around me, I could never fight anyone. But the thought of it started developing, tiny tiny steps my mind took. By that time I still did my masters degree. I had no car to escape Luton, not enough money and time to do so since I flew anywhere regularly. I had almost no social life apart from all my uni ladies. They were great, I surely would not have made the year without them. Still I had training as a way to kind of escape Luton, escape my studies and uni. Basically training became the centre of my life, joint by university. I did all the fighters classes. For an ongoing while I was the only non- fighter in the class together with one of the dads who really has no intention to fight but is still really good. Amir would split the class into fighters and non-fighters in the end and make all fighters do extra sit ups and push ups, he would hold speeches to them about the importance of pushing through and working hard. And I felt excluded. I wanted to do those extra sit ups, I didn’t want to sit by the side and not be part of it. I don’t even know whether I really wanted to fight, I just wanted to be included. So I approached Amir and said that I would want to fight as well. The only thing he said was  something like No, you need to work harder. That’s what I did. Came to more classes, did as many as I could possibly do. Even started jogging. I hate jogging. Or better to say I used to hate it. Now it is quite a release. Now somehow started liking it if I can keep my own pace, nice to start a morning with some fresh air. I remember that one point where Amir signed me in for class and realised that I do more classes then his fighters. That was an up moment 🙂 Until one day he said I could be fighting at an event in Manchester where a whole lot of our fighters where fighting. You can’t imagine that I not only was over the moon, but at the same time scared. But I still absolutely trusted Amir, so if he said I could fight, I would fight. But how this went down is yet another post 😉 During that time I wrote my masters dissertation, I had no more classes for university to attend and I used up all my free time at the gym. This were the last few months since I had to move back to Germany. My mum was very very ill and we didn’t know how long she had to live, I certainly had to return, plus I write me dissertation about our region at home so there was no way I would stay in Luton. To be honest I was quite relieved to leave and have my own freedom again, to be out in nature and don’t feel caged like I felt in Luton. My last week at Storm I helped out cover reception since Lucy and Amir went on holidays. Truly gym all day it was. I loved it! By the end my former boss phoned me up and asked whether I wanted to manage one of his parks up in Northern Germany, since I needed a job to follow my masters I happily agreed. This would mean also I wouldn’t move back to Luton any time soon. My time after storm and how training went afterwards is yet another post. This will be covered in part 3! image image ———————————————————————————————————————————————————– Deutsche Version! So, da bin ich nun in Storm Gym, ich habe mit dem letzten Post da aufgehört wo alles angefangen hat. Ich habe einige Leute gesehen die die Gym verlassen haben weil Amirs unterrichten nichts für diejenigen war. Das ist OK, nicht jeder Trainer ist für jeden, unterschiedliche Charakter passen nicht immer zusammen, man kommt ja auch nicht mit jedem zurecht den man trifft. Amir möchte immer das alle die zum Training kommen auch tatsächlich trainieren, die Zeit nicht einfach wegwerfen. Wer leichtes training haben möchte kann auch einfach nur in ein Fitnessstudio gehen! Mir hat Amirs unterrichten immer gefallen, dieses fast schon militärhafte Training. Einige können damit nicht umgehen, nicht jeder ist gleich. Als ich angefangen habe zu reiten war ich bei einem Lehrer der Akten Schule. Typisch Militär altdeutscher Unterricht. Alles hatte Regeln und hatte nach einem Prinzip zu erfolgen. Beim putzen mussten 20 Abdrücke des ausklopfens des Striegel auf dem Boden zu sehen sein. Wenn man vom Pferd gefallen ist stand es ausser Frage wieder aufzusteigen, Unterrichtsstunden erfolgten nach einem strikten Prinzip- wann man aufzusteigen hat, oder wer an der Tête reitet. Man hinterfragt ersteinmal nicht was der Trainer sagt. Dieser Gehorsam ist etwas mit dem ich aufgewachsen bin. Aber es ist nicht nur die Weisheit die in die Gym fließt, sondern auch die Vielfalt der Trainer. Jeder Coach hat seine unterschiedlichen Ansichten und sieht unterschiedliche Sachen. Wie glücklich kann man sich schätzen mit sovielen Trainern arbeiten zu können? Alle diejenigen die trainieren helfen allen anderen auch jederzeit aus, Tipps werden ausgetauscht, man lernt voneinander. Viele kommen von unterschiedlichen Gyms und haben unterschiedliche Erfahrungen, sobald man beginnt Fragen zu stellen wird man auch Antworten bekommen!

Ich habe meinen letzten Post damit beschloßen wieviel Angst ich jede einzelne Stunde hatte, jede einzelne Session war trotzdem eine Überwindung. Als ich mit den Mittwochs sparrings angefangen habe, habe ich mir fast jedes Mal in die Hosen gemacht, ich wusste nie ob ich lebend rauskommen würde (so hat es sich zumindest angefühlt)

Zum Glück war jeder wirklich gut zu mir. Meine Schienbeie waren zwar trotzdem dauer blau und schwarz. Ich bewundere immer diejenigen die diesen natürlichen Killerinstinkt in sich tragen, dieses ‚Ich möchte kämpfen‘. Ich bin langsam, mein Körper reagiert langsam und ich habe auch nicht die Erfahrung und das Können wie diejenige die schon ihr Leben lang trainieren.

Das einzige was ich habe ist mein Wille zum Weitermachen und meine HIngabe. Wie man so schön sagt ‚Harte Arbeit schlägt Talent wenn Talent nicht arbeitet‘. Ich liebe die Tatsache sich selber weiter als alle persönlichen Grenzen zu treiben, die Trainer pushen jeden soweit und man merkt es selber nicht mehr. Man wächst ohne es zu merken.

Ich habe mich verbessert, trotzdem hatte ich nie den Wunsch zu kämpfen, auch zu diesem Zeitpunkt nicht. Ich wollte nur mich selber verbessern und wachsen. Ich hätte ja auch nie gegen jemanden kämpfen können, ich bin ein nichts, alle anderen um mich herum waren Welt, Interkontinental und Europameister, und dann komme ich das kleine Häschen.

Der Gedanke daran hat trotzdem begonnen sich zu entwickeln, ganz langsam in Miniaturschritten.

Zu dieser Zeit habe ich noch meinen Masterabschluss an der diesigen Universität gemacht und hatte demnach fast kein Sozialleben mit Ausnahme der Mädels and er Uni. Das Training war eine Möglichkeit dem tristen Luton und Uni Leben zu entfliehen, der Sport hat sich mehr und mehr zu meinem täglichen Zentrum entwickelt. Ich nahm an allen Kämpferklassen teil und einige Zeit war ich der/die einzige Nicht-kämpfende Person in der Kämpferklasse mit Ausnahme eines Papas der auch mit dabei war, allerdings richtig gut ist!

Amir hat am Ende gerne die Klasse geteilt nach Kämpfern und Nicht- Kämpfern, die Kämpfer mussten extra Sit ups und Push ups machen und er hat ‘Reden’ gehalten über die Wichtigkeit zu trainieren und weiterzumachen. Und ich habe mich ausgecshloßen gefühlt, ich wollte diese extra Einheiten mit machen, habe mich aber natürlich einfach so nicht getraut. Ich war mir auch nicht sicher ob ich unbedingt selber kämpfen wollte, ich wollte nur unbedingt dazugehören.

Deshalb bin ich zu mir gegangen und habe gefragt ob ich kämpfen darf. Seine Antwort war ‚Nein, du musst mehr trainieren‘ Und genau das habe ich gemacht. Ich begann zu noch mehr Sessions zu kommen, soviel ich schaffen konnte im Rahmen meiner Möglichkeiten. Ich habe auch angefangen zu joggen, und ich hasse joggen abgrundtief. Also ich habe es früher gehasst, mittlerweile ist es so schön einfach ganz relaxxed laufen zu gehen.

Mittlerweile ist es wirklich ganz schön den Morgen mit einer Runde laufen anzufangen, en wenig frische Luft zu tanken.

Es gab einen Tag an dem mich Amir eingeschrieben hat für die Klasse und gemerkt hat das ich öfters da bin als die Kämpfer- fühlt sich gut an 🙂

Und der Tag kam an dem Amir gesagt hat das ich in Manchester kämpfen könnte auf einem Event bei dem auch viele andere dabei waren. Man kann sich vorstellen das ich zwar total stolz war, aber auch extrem ängstlich, ich wusste ja nicht was auf mich zu kommt, aber ich habe Amir voll vertraut, wenn er sagt das ich soweit bin dann bin ich soweit!

Wie der Kampf an sich lief ist wieder ein anderer Artikel! 🙂

Während ich meine Masterarbeit geschrieben habe hatte ich keine Kurse mehr die ich besuchen musste, deshalb habe ich meine komplette freie Zeit zum trainieren genutzt. Früh zum Training, dann Master arbeit schreiben und abends wieder trainieren. Das waren die letzten Monate in Luton da ich wieder nach Deutschland musste weil meine Mutter sehr krank geworden ist und meine Abschlussarbeit über meine Heimatregion ging und ich für die Feldstudie nach Hause zurück kehren musste. Um ehrlich zu sein war ich sehr angetan von der Tatsache nach Deutschland zurückzugehen, meine kleine Freiheit wiederzuhaben (ein Auto zb!) und rauszukommen aus dem stinkigen Luton. Während meiner letzten Woche in Storm Gym habe ich geholgen die Rezeption zu übernehmen da Amir und Lucy im Urlaub waren.

In dieser Woche hat mich auch mein dato Ex-Boss angerufen und gefragt ob ich in einem seiner Kletterwälder als Betriebsleiter arbeiten möchte und da ich sowieso einen Job brauchte sagte ich ja. Das hiess allerdings auch das ich in näherer Zukunft nicht nach Luton zurück kehren würde.

Wie die Zeit nach ‚Storm‘ war ist ein ein anderer Artikel wert!

Teil 3 wartet….

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The journey- from the very beginning/ Eine Reise durch die Vergangenheit Part 1

Für die deutsche Version bitte nach unten scrollen!!

People keep asking me on how I got into fighting and I somehow never give a full answer.
The short version: I started out with fitness. Just as most seemed to have done. But really, this story is much longer.
I was always fascinated with martial arts but I never had the gutts vor the time to start. I remember this one New years eve with friends, one Judoka, one karateka, both showing me their respective skills, i remember flying into  the wall as the karateka threw me and I remember the pain of the armbar.
By that time I was horse riding full time, literally no time for anything else.
During my final year wie got offered a Judo class and I happily joined, learnt how to roll and learnt the first throw. Was real fun! However this was really short lived.
After school I proceeded to travel and work and after about 2 years I started my Bachelors degree in the Netherlands.
If Id known then where I would be now and if Id known just how good the Dutch are I would have started earlier. By then I didnt  know, but I joined a Bootcamp class which was offered Art university. All my friends went and shit like this always fascinated me. The dutch are pretty big with all kinds of crazy obstacle races. Once I saw that the first time I knew I wanted to take part one day aswell!!
Back to Bootcamp. This was kind of dance aerobic combined with strength training. Back then it was hard, very hard but I loved to push myself.
It was a huge gym filled with about 100 students. The instructor however had bis own gym, offering kickbox Aerobic classes. Just a small number was admitted, a friend asked me whether I wanted to join and so I did.

After that I moved on to do a Semester abroad in Norway and after hat work in New Zealand. I have always been an outdoor person, never ever inside a gym. I hated the thought of training inside. So I took part in an outdoor course, I worked as  an outdoor guide before. I love the challenge to sleep outside at  -15° C right beneath the Northern Lights, but I never would do Sport for the sake of getting fit. I tried jogging, I hated it!!

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In Norway we went hiking, biking, fishing, we played Badminton and did all sorts of stuff. I even tried the gym for the first time in my life. I didnt know what I was doing, but who cares.
In New Zealand I simply had no time for indoor sports. I joined a Kickboxing gym for a couple of times and I loved it, but I was freaking living in Queenstown, THE adventure capital of the world. I rode horses all day long, went to Trainings with the very best, I trained cross country and just loved it.
In the morning I would work my morning shift, than head up the mountain for some skiing, come down to ride my horses and get back to work.
I tried everything you can imagine, I played ice hockey, went bungee jumping, went partying, spent every single second outside. How the hell could you think of being inside?

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Eventually my time in New Zealand came to an end and I moved back home.
Now I was still riding horses, but I also found a gym which I really wanted to try, they offered Thaiboxing. I joined.
The beginning was exceptional fun, you learn a lot. I Trainer about 1-2 times a week and never thought ab out competing. After ab out half a year I started Karate. Shotokai Karate, a very soft, fluid, non competitive style. Not the hard, harsh Shotokan style widely known.
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Back then everything was new, everything was exciting. About a year into training, and half a year into Karate I was all fed up with Thaiboxing. I learnt much more, faster and better in Karate. The wisdom in Karate was just huge. My coaches didnt agree in technical things, I felt in between those two and I started feeling the necessity of choosing between either. I furthermore got beaten up in sparring big time. I always went home with a bloody nose, I didnt like it anymore.
Just by the time I really thought about quitting and staying with Karate I moved to Luton for my masters.
The Shotokai Karate headquarters was based in London and I wanted to make it to train there as much as possible, but the travel back and forth was just too time consuming and expensive on more frequent basis.
Thats when I tried Storm Gym.
I remember my first session. I wasnt able to walk up and down the stairs for 4 long days. I had to crawl. But I was hooked immidiately. Like Love at the first sight.
I started with the beginners classes and had to learn everything all over again. Like getting asked „What the fuck is that?“ when kicking for the first time.
I always hung around after classes and watched the advanced classes. Man I was terrified just wat hing. Made me nervous as fuck.
I started with my degree in September, been seriously ill and totally down due to heavy workload for the first months. In December I stepped into Storm Gym for the first time, but it wasnt until the end of February I started training more.
If you buy packages at Storm you pay a certain amount of sessions per month and its up to you how quick you use up that amount of lessons.
Now I travelled a lot. Something like 20 flights during hat year. Beging away in between for a week, coming coming back, leaving again, meant I had to  squeeze in all sessions in shorter periods. Thats when I started training not only twice a week, but three, four, five times.
I discovered that training alot isnt that bad, I got stronger and I learnt and learnt and learnt.
I did not jump into heavy training from the very beginning, it all came gradually. My head and my body had to adjust, I started getting more confident. Those weeks away served as recovery weeks, I wanted to come back to training so badly.
Im not one of those persons stepping in the gym and being just awesome quick learners. I need time, loads oft time. Still do.

Training Karate the respect between students and coaches is elementary to me. I obey to what is said,I dont question it, I work in whatever is said.
This also meant I would never have asked whether I am allowed the advanced class.
Until one day one of the coaches asked me why I am not staying. I was all like OMG! Really, me?
I asked Amir, the headcoach and owner and I was allowed to.

Now this was the real beginning. The whole journey starts from there.

I was still scared, nervous and freaked out about every single time I stepped in the gym, but I learnt to push myself further and further. By that time I still wasnt joining the sparring classes. We did alot sparring in normal classes, but I did not go to the sparring only classes yet.

…to be continued…

I will continue this post in Part 2!

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Deutsche Version

Ich werde immer wieder gefragt wie ich mit Kampfsport und Kunst bekommen habe, eine komplette Antwort zu geben ist allerdings nicht immer ganz leicht.
Die kurze Version ist die das ich, wie so viele, aus Fitnessgründen angefangen habe zu trainieren.
Kampfsport hat mich schon immer fasziniert, ich habe nur einfach nie den Willen gehabt anzufangen. Ich kann mich allerdings noch an dieses eine Silvester erinnern bei dem ich durch die Luft Richtung Wand geflogen bin, gekickt von einem Karateka und ein Judoka hat mir diverse Armbars gezeigt. Das ist in meinen Erinnerungen sicherlich sehr viel spektakulärer als es eigentlich war.
Nichtsdestotrotz lag mein damaliger Fokus auf den Pferden und ich hatte ausserhalb meiner Stallzeit weder Zeit noch Lust irgendetwas anderes zu tun.

In der Oberstufe hatten wir das Glück Sportpackete wählen zu können. Ich habe natürlich das Judopaket genommen und wir haben gelernt umherzu rollen und den ersten einfachen Hüftwurf auszuführen. Leider war das ganze nur ein kurzer Ausflug in Richtung Kampfsport, trotzdem war es ewig lustig.
Nach dem Abi und einer 2 jährigen Auszeit in der ich mein eigenes Work and Travel in Europa gemacht habe habe ich mit dem Studium in den Niederlanden begonnen. Wenn ich damals gewusst hätte wie gut die Niederländer sind wünsche ich mir ich hätte eher angefangen zu trainieren!
Im Rahmen des Unisports gab es auch eine Bootcamp Einheit. Nachdem ich einige dieser Tough Mudder ähnlichen, total verrückten typisch niederländischen Hindernisläufe gesehen habe wollte ich natürlich unbedingt mitmachen! 100 Studenten in einer große n Sporthalle und der Coach der vorne steht und auf einen einbrüllt. So eine Art Kickboxaerobic Einheit gepaart mit Kraftausdauer. Damals waren das wirklich harte Einheiten für mich, aber schon damals hab ich das ja so geliebt!
Unser Coach hatte sein eigenes Fitnessstudio mit einem Kickboxaerobic Kurs bei dem man tatsächlich richtig auf Säcke haut. Aufgrund des wenigen Platzes durften nur eine begrenzte Anzahl Leute mitmachen. Ich habe gefragt und durfte mit teilnehmen!

Nach 2 1/2 Jahren Niederlande war ich zuerst auf Auslandssemester in Norwegen und danach zum Auslandspraktikum in Neuseeland unterwegs.
Ich war schon immer ein draussen Mensch, schon der Gedanke daran etwas innendrin zu veranstalten war komisch für mich!
In Norwegen habe ich an einem Outdoorkurs teilgenommen, da ich auch schon vorher als Tourenbegleiter gearbeitet habe. Ich liebe die Herausforderung bei -15° C draussen zu schlafen und Nordlichter zu beobachten, aber ich habe Sport nie betrieben um fit oder schlank zu werden. Ich habe zwar mal joggen ausprobiert, aber ich habe es immer gehasst!
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In Norwegen waren wir Mountain biken, wandern, angeln, wir haben Badminton gespielt und alles mögliche gemacht. Ich war sogar das erste mal in meinem Leben in einem Fitnessstudio! Nicht das ich gewusst habe was ich mache. 😀
In Neuseeland hatte ich schlicht und einfach keine Zeit irgendwelche Sachen drinne zu machen. Ich war zwar ein paar mal in einem Kickbox Studio aber ich habe verdammt nochmal in Queenstown gewohnt. Da macht man alles,nur nichts innedrin. Ich bin den ganzen Tag Pferde geritten und habe an Busch Lehrgängen teilgenommen. Morgens war ich zur Frühschicht arbeiten,danach ski fahren, nachmittags Pferde reiten und abends wieder zurück auf Arbeit.
Ich habe alles ausprobiert was man ausprobieren kann, habe Eishockey gespielt, war Bungee jumping, wir waren viel unterwegs in Pubs, ich war einfach jede Sekunde draussen. Drinne sein war einfach keine Option!

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Irgendwann war meine Zeit in Neuseeland zu Ende und ich bin wieder nach Hause gezogen. Ich bin immer noch fleißig Pferde geritten, habe allerdings auch ein Studio gefunden das Thaiboxen anbietet und ich wollte das unbedingt ausprobieren.
Gerade am Anfang ist das natürlich besonders interessant, man lernt soviel,sehr schnell und es macht einfach riesen Spaß!
Damals habe ich ca 1-2 mal die Woche trainiert ohne jegliches Interesse an Wettkämpfen teilzunehmen.
Nach ca einem halben Jahr habe ich mit Shotokai Karate angefangenm, einem sehr weichen, wettkampffreien Stil. Nicht der gemeinhin bekannte sehr harte Shotokan Karate Stil!
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Damals war alles neu und spannend . Nachdem ich ca 1 Jahr trainiert habe, hatte ich fast keine Lust mehr auf Thaiboxen, ich habe viel besser und schneller beim Karate gelernt. Das Wissen das im Karate steckte war einfach großartig. Zudem kam hinzu das ich das Gefühl hatte das meine Trainer auch einfach nicht einer Meinung waren, als ob jeder unterschiedliche Ansichten hat. Ich habe mich gefühlt zwischen den Stühlen zu sitzen. Dazu kam erschwerend hinzu das ich jedes einzige Mal aus dem sparring mitbkutiger Nase nach Hause gegangen bin. Ich hatte Angst im Ring und schlkichtund einfach keine Lust mehr ständig verhauen zu werden.
Gerade zu dieser Zeit, als ich wirklich mit dem Gedanken gespielt habe aufzuhören habe ich angefangen mit meinem Masterstudium in Luton/ Großbritannien.
Das Hauptdojo, bzw eine der größeren Dojos unseres Shitokai Verbandes hatte seinen Sitz in London und ich wollte natürlich so oft wie möglich hin fahren. Nur leider ist das sehr Zeit und Geld raubend, weshalb ich das nicht allzu oft machen konnte.

Und genau zu diesem Zeitpunkt trat Storm Gym in mein Leben. Ich habe die Gym im Internet gefunden und wollte Thaiboxen eine zweite Chance geben.
Ich kann mich noch seh gut an meine erste Einheit erinnern, ich konnte 4 lange Tage keine Treppen steigen, ich musste eher noch und runter kriechen. Aber ich war vom ersten Moment an gefangen, fasziniert und ich wusste das ich nicht mehr aufhören möchte. Liebe (oder Hassliebe) auf den ersten Blick.
Ich habe mit den Anfänger Einheiten angefangen. Gleich die erste Stunde bin ich erstaunt gefragt worden was das denn für Kicks sein sollen. Lernkurve.
Nach den Anfänger Einheiten waren immer die Fortgeschrittenen. Meine Güte war ich nervös nur vom zuschauen. Alles Biester.

Zu Beginn meines Studiums war ich die ersten Monate fast durchgängig krank, zu viel Stress, mentaler Stress, extrem viel zu tun für die Uni. Im Dezember war ich das erste Mal in Storm Gym, aber richtig angefangen mit trainieren habe ich erst im Februar.

Um alle einmal aufzuklären, in der Storm Gym kauft man eine bestimmte Anzahl Einheiten pro Monat und kann die sich dann über den Monat aufteilen, oder auch in kürzerer Zeit aufbrauchen.
Durch mein Tourismus Studium und diversen Aufenthalten zuhause war ich sehr oft unterwegs. Ich bin in einem Jahr etwas um die 20 mal geflogen. Das hiess aber auch das ich meine gebuchten Sessions oft in 2 oder 3 Wochen auf brauchen musste und deshalb begann erst 2, dann 3, dann 4, dann 5 mal die Woche zu trainieren. Das war ein langsamerer Prozess. Mein Kopf und mein Körper hatten genügend Zeit sich anzupassen und ich hatte immer wieder Zeiten zwischendrin in denen ich weniger trainiert habe. Ich bin niemand der etwas anfängt und dann wahnsinnig schnell lernt. Mein Körper und Geist sind langsam und brauchen Zeit sich anzupassen.

Im Karate wird dem Schüler von Anfang an der Respekt untereinander und zum Lehrer vermittelt und geht in Fleisch und Blut über. Ich mache was mir gesagt wird, ich führe aus auch wenn ich nicht einer Meinung mit meinem Trainer bin. Das hieß auch das ich nie gefragt hätte ob ich ZZ den Fortgeschrittenen Einheiten kommen darf. Bis ich eines Tages gefragt worden bin warum ich ich nicht zur nächsten Einheit bleibe. Das hat mir damals einen kleinen Herzausetzer bereitet. Ich habe Amir gefragt ob ich zu den großen Klassen kommen darf und ich durfte.
Now this was the real beginning. The whole journey starts from there

Ich hatte immer noch Angst und war nervös bei dem Gedanken an die Einheiten, aber trotz der Nervosität hat es Spass gemacht jede einzelne Einheit an meine Grenzen zu gehen. Zu dieser Zeit habe ich immer noch keine normalen Saprringseinheiten mitgemacht, wir haben zwar sparring im Training inkooperiert, aber das war noch einmal eine Nummer härter!

…Es geht weiter…

Part 2 wird in Kürze veröffentlicht!

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